Metropolitan Opera: Rigoletto
  [demnächst im Kino - Release: 29. Januar 2022]
   
 

Aus der Metropolitan Opera New York • ERSTER AKT

Erste Szene: In seinem Palast brĂŒstet sich der Herzog von Mantua mit seinen VerfĂŒhrungskĂŒnsten (“Questa o quella”). Er tanzt mit der GrĂ€fin Ceprano und fĂŒhrt sie dann fort. Sein buckliger Hofnarr Rigoletto macht sich ĂŒber den wĂŒtenden aber hilflosen Gatten der GrĂ€fin lustig. Der Höfling Marullo kommt mit den neusten GerĂŒchten herein: Man munkelt, Rigoletto halte eine junge Geliebte in seinem Haus versteckt! Der Narr kommt kurz darauf mit dem Herzog zurĂŒck und quĂ€lt – des Schutzes seines Herrn gewiss – weiterhin Ceprano, der daraufhin mit den anderen Höflingen beginnt, seine Bestrafung zu planen. Monterone, ein alternder Adliger, bahnt sich seinen Weg durch die Menge, um den Herzog zu anzuklagen, der seine Tocher verfĂŒhrt hat. Rigoletto macht sich grausam ĂŒber ihn lustig. Monterone wird verhaftet und verflucht Rigoletto.

Zweite Szene: Rigoletto eilt nach Hause und grĂŒbelt dabei ĂŒber Monterones Fluch nach. Er begegnet Sparafucile, einem gedungenen Mörder, der ihm seine Dienste anbietet. Der Narr findet, dass seine Zunge genauso scharf ist wie der Dolch des Mörders (“Pari siamo!”). Rigoletto tritt in sein Haus ein und begrĂŒsst liebevoll seine Tochter Gilda, die ihn ĂŒber ihre lĂ€ngst verstorbene Mutter befragt. Er beschreibt die Verstorbene als einen Engel und setzt hinzu, dass Gilda das einzige sei, was ihm geblieben sei. Da er um ihre Sicherheit besorgt ist, warnt er ihre Amme Giovanna, niemanden ins Haus zu lassen (“Ah! Veglia, o donna”). Als der Narr geht, erscheint der Herzog und wirft Giovanna einen Beutel mit MĂŒnzen zu, woraufhin sie ihm erlaubt, in den Garten zu schlĂŒpfen. Er erklĂ€rt Gilda, die ihn bereits heimlich in der Kirche bewundert hat, seine Liebe (“È il sol dell’anima”) und erzĂ€hlt ihr, er sei ein armer Student mit Namen Gualtier MaldĂš. Nachdem er gegangen ist, wiederholt sie zĂ€rtlich seinen Namen (“Caro nome”) und geht im oberen Stockwerk zu Bett. Die Höflinge sammeln sich vor dem Gartentor, um Rigoletto’s “Geliebte” zu entfĂŒhren. Als sie jedoch Rigoletto dabei begegnen, Ă€ndern sie ihre Geschichte und bitten ihn, bei der EntfĂŒhrung von Cepranos Frau, die in der NĂ€he lebt, zu helfen. Der Narr wird dazu gebracht, mit verbundenen Augen eine Leiter an seine eigenen Gartenmauer zu halten. Unter GelĂ€chter ĂŒber den Streich, den sie ihm gespielt haben, brechen die Höflinge in sein Haus ein und entfĂŒhren Gilda. Rigoletto reisst sich die Binde von den Augen und eilt ins Haus. Er bemerkt Gildas Abwesenheit und bricht zusammen, als er sich an Monterones Fluch erinnert.


ZWEITER AKT

In seinem Palast beschwert sich der Herzog ĂŒber die EntfĂŒhrung von Gilda, da er sich vorstellt, dass sie allein und elend sei (“Parmi veder le lagrime”). Als die Höflinge zurĂŒckkehren und ihm erzĂ€hlen, wie sie das MĂ€dchen aus Rigolettos Haus entfĂŒhrt und sie in die GemĂ€cher des Herzogs gebracht haben (“Scorrendo uniti”), eilt der Herzog zu seiner neuen Eroberung. Rigoletto erscheint, auf der Suche nach Gilda. Die Höflinge sind erstaunt, dass sie seine Tochter und nicht seine Geliebte ist, aber sie hindern ihn daran, in die GemĂ€cher des Herzogs einzudringen. Der Narr bezichtigt sie völliger Verderbtheit (“Cortigiani, vil razza dannata”), aber seine Tirade endet als Bitte um MitgefĂŒhl. Gilda tritt aus dem Gemach des Herzogs und lĂ€uft beschĂ€mt zu ihrem Vater, der den Übrigen befiehlt zu gehen. Als sie mit Rigoletto allein ist, erzĂ€hlt Gilda ihm, wie der Herzog ihr den Hof gemacht habe und von der EntfĂŒhrung (“Tutte le feste al tempio”). Als Monterone auf dem Weg zu seiner Hinrichtung erscheint, schwört der Narr, dass sowohl der alte Mann wie er gerĂ€cht werden sollen, und Gilda fleht ihn an, dem Herzog zu verzeihen (“Si, vendetta”).


DRITTER AKT

Rigoletto und Gilda erscheinen vor einem Gasthof am Rande Mantuas, wo Sparafucile und seine Schwester Maddalena wohnen. Drinnen lacht der Herzog ĂŒber die WankelmĂŒtigkeit der Frauen “(La donna Ăš mobile”). Von aussen sehen Gilda und Rigoletto zu, wie er Maddalena verfĂŒhrt (“Bella figlia dell’amore”). Der Narr schickt Gilda als Knabe verkleidet nach Verona und bezahlt Sparafucile dafĂŒr, dass er den Herzog ermorden soll. Ein Sturm zieht auf. Gilda kommt heimlich zurĂŒck und hört, wie Maddalena ihrem Bruder zuredet, den schönen Fremden zu verschonen und stattdessen den Buckligen zu töten. Sparafucile weigert sich, willigt dann jedoch ein, den nĂ€chsten Fremden zu töten, der den Gasthof betritt, so dass Rigoletto eine Leiche erhĂ€lt – auch wenn es nicht diejenige ist, fĂŒr die er bezahlt hat. Gilda beschliesst, sich fĂŒr den Herzog zu opfern. Sie klopft an und wird erstochen. Als der Sturm nachlĂ€sst, kehrt Rigoletto zurĂŒck, um die Leiche abzuholen, von der er annimmt, es sei der Herzog. WĂ€hrend er aber noch angesichts des Sackes, den Sparafucile ihm gegeben hat, triumphiert, hört er das vermeintliche Opfer in der Ferne singen. Er öffnet voller Panik den Sack und findet seine eigene Tochter, die ihn sterbend um Verzeihung bittet (“LassĂč in cielo”). In seiner Verzweiflung erinnert Rigoletto sich an Monterones Fluch, “la maledizione!”


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REGIE:
Daniele Rustioni
PRODUKTION:
Bartlett Sher
CAST:
Rosa Feola
Varduhi Abrahamyan
Piotr Beczala
Quinn Kelsey
Andrea Mastroni
MUSIK:
Giuseppe Verdi
KOSTÜME:
Catherine Zuber

LAND:
USA
JAHR: 2021
LÄNGE: 190min